‹--
Übersicht
--›

Stink-Storchschnabel, Gewöhnlicher

Taxonomie

Spermatophyta ⇛ Magnoliopsida ⇒ Geraniales → Geraniaceae (Storchschnabelgewächse)

Botanischer Name

Geranium robertianum

Volksnamen

Ruprechtskraut, Rubrechts Storchschnabel, Robertsgeranium, St. Katharina-Blümlein, Stinkender Storchschnabel

Galerie

Bild1Bild2Bild3Bild4Bild5Bild6Bild7Bild8Bild9Bild10Bild11

Beschreibung

Der Stinkende Storchenschnabel ist eine bis zu 50 cm hoch wachsende Pflanze. Der Geruch dieser Pflanze ist eher als unangenehm zu empfinden. Die Sprosse ist grün, teilweise auch karminrot. Der Stängel ist rötlich und weich behaart. Die Blätter wirken dreieckig und sind bis zum Grund bis zu 5teilig, welche aus gefiederten, 5-7fach gefiederten Blättchen bestehen. Die Blüten sind rot-violett und stehen meist zu zweit. Die Staubbeutel sind rötlich.

Lebensraum

Äcker, Gärten, Wege, Hecken, Gräben, feuchte Wälder

Blütezeit

Jan
Feb
Mar
Apr
Nov
Dec
 

Sammelzeit

Jan
Feb
Mar
Apr
May
Jun
Jul
Aug
Sep
Oct
Nov
Dec
 

Verbreitung

Europa, Asien, N-Afrika, N-Amerika

Verwertbare Teile

Blätter roh oder als Tee

Verwendung

In der Volksheilkunde sowie Homöopathie wurde bzw. wird die Pflanze bei Leber- und Galleleiden sowie Entzündungen im Mund- und Rachenraum eingesetzt.
Kräuterpfarrer Künzele schreibt dazu:
"Im Mund drinnen sind eine Menge Bläschen, halb mit, halb ohne Eiter, öfters ist heftiges Zahnweh damit verbunden. Heilmittel: St. Katharina-Blümlein."
Praktisches Heilkräuterbüchlein v. Johann Künzle, Auflage v. 1935

Des Weiteren ist diese Pflanze bei ausbleibenden Kinderwunsch zu empfehlen, soweit keine organischen sondern nur hormonelle Schwankungen die Ursache sind. Die Tatsache, dass nach der Einnahme der Pille, und dieses über Jahre, der Hormonhaushalt einer externen Steuerung unterliegt (durch die Pille) und dadurch eine Gewöhnung des Körpers eintritt, der Körper erst wieder lernen muss, sich selbst zu kontrollieren und sich nicht durch die Pille kontrollieren zu lassen.
Auch hier ist zu überlegen, ob die Einnahme der Pille in sehr jungen Jahren anderen Alternativen weichen sollte, da der Körper (mit 15 - 18) noch nicht voll organisch, aber auch psychisch, entwickelt ist. Mit dem Absetzen der Pille nach langer Einnahme, kann es durchaus zu Störungen der Fruchtbarkeit kommen.

Wirkung

leicht adstringierend, blutdrucksenkend, vermutlich antiviral;
Volksheilkunde: entgiftend, fruchtbarkeitsfördernd

Inhaltsstoffe

Gerbstoffe (Ellagitannine; [Geraniin, Isogeraiinin]), Bitterstoffe, Flavonoide, organische Säure, ätherische Öle;
nur in Wurzel: Phenolcarbonsäure (Kaffeesäure)

Verwechslung

Tauben-Storchschnabel (drüsenlos)