564 Steckbriefe verfügbar!

Armoracia rusticana

(Meerrettich)

Taxonomie

Spermatophyta ⇛ Magnoliopsida ⇒ Capparales → Brassicaceae (Kreuzblütengewächse)

Zum Schließen klicken!
Bild 1
Zum Schließen klicken!
Bild 2
Zum Schließen klicken!
Bild 3
Zum Schließen klicken!
Bild 4
Zum Schließen klicken!
Bild 5
Zum Schließen klicken!
Bild 6
Zum Schließen klicken!
Bild 7
Zum Schließen klicken!
Bild 8
Zum Schließen klicken!
Bild 9
Zum Schließen klicken!
Bild 10
Zum Schließen klicken!
Bild 11

Blütezeiten

Jan
Feb
Mar
Apr
May
Jun
Jul
Aug
Sep
Oct
Nov
Dec

Sammelzeiten

Jan
Feb
Mar
Apr
May
Jun
Jul
Aug
Sep
Oct
Nov
Dec

Weitere Bezeichnungen, Volksnamen

Bauernsenf, Fleischkraut, Kren, Krien, Pfefferwurzel, Waldrettich

Pflanzenbeschreibung

Der Meerrettich ist eine bis zu 1,5 m hoch wachsende Pflanze mit einer tief wachsenden Pfahlwurzel. Die Grundblätter sind ei-länglich, sehr markant, gezähnt und bis zu 1 m lang. Die unteren Stängelblätter sind fiederspaltig, die Oberen ungeteilt, gezähnt bis ganzrandig. Die Blütenwachsen in Trauben und sind weiß.

Globales Vorkommen

Europa

Habitat

ursprünglich aus SO-Europa, Wiesen, oft kultiviert, Schuttplätze, nährstoffreiche Böden

Verwertbare Pflanzenteile

Wurzeln, Blätter

Nutzung in der Küche & Outdoor

gerieben als Würze für Suppe, Quark und Fisch; Blätter kleingehackt als Würze

Verwendung

Medizinisch wird Meerrettich als verdauungs- und appetitanregendes Mittel genutzt. Die Wurzel zerrieben wirkt oral eingenommen als harntreibend und antibiotisch und kann gut bei Erkältung und Grippe eingesetzt werden. Die Flavonoide wirken antioxidativ. Äußerlich als Umschlag wirkt es gegen Frostbeulen.
In der Küche findet der Meerrettich sein Einsatz als Gewürz und Gemüse.

Inhaltsstoffe

Senfölglycoside (Glucosinolat), Allysenföl, Phenylethylsenföl, Flavonoide, viel Vitamin C (Wurzel), Harz, Asparagin

Anwendung als ...

Gewürz, Gemüse, Umschlag,

Wissenschaftliche Erkenntnisse

Ein Übergenuss kann zu Reizungen des Magen- und Darmtraktes führen. Da Meerrettich sehr reizend auf der Haut wirkt, kann es lokal zu Blasenbildung führen. Patienten mit Schilddrüsenunterfunktion sollten den Meerrettichgenuss meiden.

Geschichtliches

zur Herbstzeit ziehen in Franken die Kren-Weiber aus, um den Meerrettich zu verkaufen. Fränkisches Gericht: Gekochtes Rindfleisch mit Meerrettichsoße.