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Convallaria majalis

(Maiglöckchen)

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Blütezeiten

Jan
Feb
Mar
Apr
May
Jun
Jul
Aug
Sep
Oct
Nov
Dec

Weitere Bezeichnungen, Volksnamen

Augenkraut, Chaldron, Faldron, Galleieli, Glasblümli, Herrenblümli, Maienlilie, Marienglöckchen, Marienriesli, Schillerlilie, Schneetropfen, Springauf, Zaucken

Pflanzenbeschreibung

Das Maiglöckchen ist eine bis zu 20 cm hoch wachsende Pflanze. Sie besitzt eine unterirdische Sprossachse, die sich jedes Jahr verlängert und stark verästelt ist. Das ist auch der Grund, warum man immer Gruppen von Maiglöckchen findet. Aus dem starken Mittelnerv des Wurzelstockes bilden sich im Frühjahr 2 gegenständig angeordnete, lanzettlich ovalrunde Blätter bilden. Die sind kräftig grün und bis zu 15 cm lang. Ebenso bildet sich aus dem Wurzelstock kommend der unbeblätterte Blütenschaft, der mehrere weiße, glockenförmige Blüten ausbildet. Nach der Reife bilden sich daraus leuchtend rote Beeren. Verwechslungen gibt es oft mit dem überaus begehrten Bärlauch.

Globales Vorkommen

Europa, Nordamerika

Habitat

Laub- und Mischwälder, Gebüsche, Bergwiesen

Verwendung

Nicht unbedingt tödlich giftig!

Inhaltsstoffe

herzwirksame Glycoside (Convallatoxin, Convallatoxol)

Wirkung

Übelkeit, Benommenheit, Erbrechen, Kopfschmerzen, Farbsehstörungen, Durchfall, Herzrhythmusstörungen

Verwechslungen

Bärlauch, Herbstzeitlose; Mehr zum Thema Verwechslung mit Bärlauch!

Erste-Hilfe-Maßnahmen

Übelkeit, Benommenheit, Erbrechen, Kopfschmerzen, Farbsehstörungen, Durchfall, Herzrhythmusstörungen

Geschichtliches

Aus der Volksmedizin ist überliefert, dass es Zeiten gab, da war das Maiglöckchen hoch im Kurs als Allheilpflanze, zum Beispiel bei Schlaganfallgefährdung, verschrien. Teilweise ist davon eine Menge übrig geblieben, leider. Die Pflanze ist und bleibt aber giftig und ist deshalb zur Selbstbehandlung nicht geeignet.

Giftpflanze des Jahres 2014