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Alchemilla xanthochlora

(Frauenmantel, Gewöhnlicher)

Taxonomie

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Blütezeiten

Jan
Feb
Mar
Apr
May
Jun
Jul
Aug
Sep
Oct
Nov
Dec

Weitere Bezeichnungen, Volksnamen

Dächlichrut, Frauenhilf, Frauenrock, Hasenmänteli, Perlkraut, Röckli, Sinau, Taukraut, Alchemistenkraut, Marienmantel, Tauschüsselchen, Silberkraut

Pflanzenbeschreibung

Der Frauenmantel ist eine ausdauernde Staudenpflanze. Er ist sehr formenreich und ist meist behaart. Die Blätter sind handförmig, sieben- bis elflappig, und sind im reiferen Zustand leicht gefaltet. Obere Blätter sitzen direkt am Stängel, untere sind dagegen meist lang gestielt. Die Blüten sind unscheinbar und sind nur wenige Millimeter groß. Sie sitzen in lockeren Knäueln. Die Farbe ist grüngelb. Zu Verwechslungen kann es mit dem Alpen-Frauenmantel kommen, was aber in keiner Weise gefährlich ist, da er genau so verwendet werden kann.

Globales Vorkommen

Europa

Habitat

Wiesen, Wegränder, Waldränder, bis zu 2600 m, trockene Gräben

Verwertbare Pflanzenteile

Blätter

Verwendung

Der Frauenmantel ist eine oft genutzte Heilpflanze. Als Tee wirkt er hustenlösend, aber auch magenwirksam. Er kann bei Krampfzuständen entspannend wirken. Wie die Brennnessel wird er auch als blutreinigendes Mittel eingesetzt. Bei der Wundbehandlung zeigt er ebenfalls gute Wirkung.
Die Blätter lassen sich auch wunderbar zu Salaten verarbeiten. Dazu sollten die Blätter aber in kleinen Streifen geschnitten werden, da sie etwas steif sind.

Inhaltsstoffe

Gerbstoffe, Bitterstoffe, Ätherische Öle, Flavonoide, Saponine, Harz, Kohlenhydrate

Anwendung als ...

Salat, Suppengemüse, Tee, Spülungen

Verwechslungen

Alpen-Frauenmantel

Geschichtliches

Früher glaubte man, dass der Verzehr dieser Pflanze, die Jungfräulichkeit zurück brächte.