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Taxus baccata

(Eibe)

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Blütezeiten

Jan
Feb
May
Jun
Jul
Aug
Sep
Oct
Nov
Dec

Pflanzenbeschreibung

Die Europäische Eibe ist ein immergrüner, niedrig wachsender Baum (bis 15 m). Er kann ein Alter von 1000 Jahren erreichen. Die Rinde erscheint anfangs rotbraun, verfärbt sich dann aber graubraun und schält sich in Platten ab. Die Nadeln (Blätter) sind weich, oberseitig glänzend grün, unterseitig heller und matt und werden 20 - 30 mm lang. Die Blüten wachsen unscheinbar unterseitig an den Zweigen. Dabei stehen männliche und weibliche Blüten auf verschiedenen Zweigen. Später bilden sich daraus die Früchte mit einem graugrünen Kern umgeben von einem fleischigen, roten Mantel, auch Arillus genannt.

Globales Vorkommen

Europa, SW-Asien, N-Afrika

Habitat

wild wachsend in Laub- und Nadelwäldern, Zierpflanze in Parkanlagen, Gärten, Friedhöfen; Ebene und Bergland bis 2000 m

Verwertbare Pflanzenteile

frische Zweigspitzen, Hinweis: Alles, außer dem Arillus, ist an dieser Pflanze giftig!

Verwendung

In der Homöophatie bei Hautpusteln.
Wurde in der Volksheilkunde angewendet als Entwurmungsmittel, als herzwirksames Mittel oder zur Abtreibung. Mittlerweile als zu riskoreich eingestuft und nicht mehr genutzt.
Aus der Literatur lässt sich entnehmen, dass die Eibe für die Schulmedizin einen hohen Stellenwert hat. Während früher aus der Pazifischen Eibe das Ausgangsmaterial für die Gewinnung von Paclitaxel (Taxol ®) gewonnen wurde und der Bestand dieser Art gefährdet war, so wird heute aus der Europäischen Eibe dieses Ausgangsmaterial gewonnen.
Paclitaxel wird zur Behandlung von metastasierendem Brust- und Eierstockkrebs eingesetzt; da aber die Nebenwirkungen sehr stark, als letztes Mittel.

Inhaltsstoffe

Alkaloide (Taxin), Glycoside (Taxiphyllin), Flavonoide (Sciadopitysin, Ginkgetin)

Wirkung

1-2 h nach Verzehr: Übelkeit, Erbrechen, heftige Bauchschmerzen, Schwindel, Herz- und Kreislaufstörungen, Leber- und Nierenschäden, Krämpfe, Herzstillstand

Verwechslungen

Pazifische Eibe

Erste-Hilfe-Maßnahmen

1-2 h nach Verzehr: Übelkeit, Erbrechen, heftige Bauchschmerzen, Schwindel, Herz- und Kreislaufstörungen, Leber- und Nierenschäden, Krämpfe, Herzstillstand

Geschichtliches

Das einzige giftfreie Pflanzenteil ist der Arillus. Der fleischige rote Mantel (Scheinfrucht) kann unter Umständen verzehrt werden. Diese Information dient aber nicht als Aufforderung dazu.
Vögel verzehren die kompletten Früchte, scheiden aber den giftigen Kern unverdaut aus.