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Heracleum mantegazzianum

(Herkulesstaude)

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Blütezeiten

Jan
Feb
Mar
Apr
May
Jun
Jul
Aug
Sep
Oct
Nov
Dec

Weitere Bezeichnungen, Volksnamen

Riesen-Bärenklau, Riesenkerbel, Tromsöpalme

Pflanzenbeschreibung

Die Herkulesstaude ist eine bis zu 4 m hoch wachsende Staudenpflanze. Der Stängel ist am Grunde bis 10 cm dick, kantig gefurcht und gefleckt. Die Grundblätter sind rundlich, bis zu 1 m im Durchmesser und 3fach gefiedert bzw. fiederteilig. Die einzelnen Fiederblätter sind tief gelappt. Die riesige Dolde ist bis zu 150strahlig und 0,5 m breit. Die Blüten sind weiß bis rosa. Die Frucht ist eiförmig, gerippt, kahl oder behaart

Globales Vorkommen

Europa, Asien

Habitat

Straßenränder, Flussauen, Wald-, Weg- und Straßenränder

Verwendung

Giftig!
als Zierpflanze in Gärten und Anlagen

Inhaltsstoffe

Furocumarine (Pimpinellin, Isopimpillenin, Bergapten)

Wirkung

der UV-Schutz der Haut wird zerstört, fototoxische Wirkung: Rötung (nach kurzer Zeit), Schwellung und starke Blasenbildung (nach 2 - 3 Tagen) bei Kontakt mit der Haut, Lichteinwirkung und hohe Luftfeuchtigkeit verstärken die Wirkung; höchste Giftigkeit von April - Juni;

Verwechslungen

Wiesen-Bärenklau

Erste-Hilfe-Maßnahmen

der UV-Schutz der Haut wird zerstört, fototoxische Wirkung: Rötung (nach kurzer Zeit), Schwellung und starke Blasenbildung (nach 2 - 3 Tagen) bei Kontakt mit der Haut, Lichteinwirkung und hohe Luftfeuchtigkeit verstärken die Wirkung; höchste Giftigkeit von April - Juni;

Geschichtliches

Die Herkulesstaude stammt ursprünglich aus dem Kaukasus und wurde als Zierpflanze nach Europa gebracht. Mittlerweile ziert sie viele Gärten und sich auch in der freien Natur ihren Platz gesucht. Sie verdrängt einheimische Pflanzen und stellt auch bei empfindlichen Menschen eine hohe Gefährdung dar.
Eine Regeneration der Pflanze kann man durch das Abschlagen am untersten Blattansatz verhindern. Vorsicht dabei, denn durch den austretenden Saft kann es bereits zu Hautschädigungnen kommen.