564 Steckbriefe verfügbar!

Nerium oleander

(Oleander)

Taxonomie

Spermatophyta ⇛ Magnoliopsida ⇒ Gentianales → Apocynaceae (Hundsgiftgewächse)

Zum Schließen klicken!
Bild 1
Zum Schließen klicken!
Bild 2
Zum Schließen klicken!
Bild 3
Zum Schließen klicken!
Bild 4
Zum Schließen klicken!
Bild 5
Zum Schließen klicken!
Bild 6
Zum Schließen klicken!
Bild 7
Zum Schließen klicken!
Bild 8
Zum Schließen klicken!
Bild 9
Zum Schließen klicken!
Bild 10
Zum Schließen klicken!
Bild 11

Blütezeiten

Jan
Feb
Mar
Apr
May
Jun
Jul
Aug
Sep
Oct
Nov
Dec

Weitere Bezeichnungen, Volksnamen

Rosenlorbeer

Globales Vorkommen

Südeuropa, Mittelmeerraum

Habitat

Hecken, sonnige Plätze, Parkanlagen
in Mitteleuropa als Kübelpflanze

Verwendung

Oleander gehört zu den stark giftigen Pflanzen. Anwendung findet er dennoch in der Homöopathie bei Herzschwäche oder Angina pectoris.
Für den Hausgebrauch ist der Oleander nicht geeignet. Vergiftungen sind bekannt durch Gebrauch der Äste als Grillspieß. Der Saft schmeckt stark bitter.

Für Haustiere sind diese ebenfalls gefährlich und damit tödlich.

Inhaltsstoffe

Cardenolidglycoside (z.B.: Oleandrin, maximaler Gehalt zur Blütezeit)

Wirkung

Gefühllosigkeit im Rachen, Kopfschmerzen, Erbrechen, Durchfälle, verlangsamter Puls, Pupillenerweiterung, Herzrhythmusstörungen, Schock, Atemnot, Krämpfe, blaue Lippen, Herzlähmung; bei Hautkontakt Reizungen der Haut;
Tod nach 2 - 3 Stunden möglich;

Erste-Hilfe-Maßnahmen

primäre Giftentfernung, Kohlezufuhr, Überwachung der Vitalfunktionen, Krankenhaus aufsuchen ist empfehlenswert

Geschichtliches

Tipps zur Gartenpflege:
Im Winter an einen kühlen Ort stellen, mit Langzeitdünger versorgen und den Wurzelballen feucht halten.
Im Frühjahr langsam an die Wetterbedingungen gewöhnen, mehrmals am Tag gießen, sonnigen Standort wählen und nicht nur mit Regenwasser gießen (Anzeichen sind gelbe Blätter), da die Erde sauer wird.