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Sorbus aucuparia

(Eberesche)

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Blütezeiten

Jan
Feb
Mar
Apr
May
Jun
Jul
Aug
Sep
Oct
Nov
Dec

Sammelzeiten

Jan
Feb
Mar
Apr
May
Jun
Jul
Aug
Sep
Oct
Nov
Dec

Weitere Bezeichnungen, Volksnamen

Drosselbeeren, Quitsche, Vogelbeere, Eibschen, Kronawetterbeeren, Krametsbeere

Pflanzenbeschreibung

Die Eberesche ist ein Baum, der bis 15 m hoch wird. Die Laubblätter setzen sich aus mehreren, langen, lanzettlichen, scharf gezahnten Blättchen zusammen. Die Blüten sind weiß und in Trugdolden angeordnet. Der Geruch ist eher unangenehm. Die Früchte sind anfangs grün, dann orange und im reifen Zustand feuerrot. Sie bilden bis in den Spätherbst ein vitaminreiches Futter für Amseln und Scharen von Staren. Der erste Frost macht die Beeren, die sonst bitter-sauer sind, angenehm mild im Geschmack.

Globales Vorkommen

Europa

Habitat

Wälder, Waldränder, Parkanlagen, einzelnstehend

Verwertbare Pflanzenteile

Beeren

Verwendung

Nach dem ersten Frost haben die Beeren den besten Geschmack. Man erntet sie dann und kann sie zur Marmelade einkochen. Auch bei Durchfall kann der Tee aus Beeren Linderung verschaffen.

Inhaltsstoffe

Bitterstoffe, Gerbstoffe, Vitamin C, organische Säuren

Anwendung als ...

Saft, Zitronenersatz, Vitaminspender, Marmeladen, Likör

Wirkung

"Nicht in den Mund stecken, die sind giftig....". So kann sich vielleicht noch der eine oder andere erinnern, wenn die Eltern noch mal ausdrücklich vor dem Verzehr der Beeren gewarnt hatten. Doch ganz so ist es nicht. Es stimmt, dass in den Kernen Alkaloide (Amagdalin, Sorbinsäure und Parasorbinsäure) vorhanden sind, doch ist der Gehalt lange nicht so hoch, dass der normale Genuss schädlich wäre. Vereinzelt können bei Personen Erbrechen, rauschartige Zustände oder andere Vergiftungserscheinungen auftreten, die aber ein Übergenuss als Ursache haben.

Geschichtliches

Es gibt zwei Arten von Eberesche in unseren Breiten; die eine Art mit sehr herben, bitteren Beeren und die sogenannte "Böhmische Eberesche", welche die angenehmen milderen Beeren hervorbringt. Die Eberesche war schon bei Hypokrates als stopfendes Heilmittel bei Durchfall bekannt. Die Beeren wurden früher als Lockmittel beim Vogelfang eingesetzt: aucuparia -> lat.: vogelstellen. Die Eberesche ist dem Gewittergott Donar (germanische Mythologie) geweiht. So hängte man sich die Zweige und Früchte als "Blitzableiter" ans Haus.