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Berberis vulgaris

(Berberitze)

Taxonomie

Spermatophyta ⇛ Magnoliopsida ⇒ Ranunculales → Berberidaceae (Berberitzengewächse)

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Blütezeiten

Jan
Feb
Mar
Apr
May
Jun
Jul
Aug
Sep
Oct
Nov
Dec

Sammelzeiten

Jan
Feb
Mar
Apr
May
Jun
Jul
Aug
Sep
Oct
Nov
Dec

Weitere Bezeichnungen, Volksnamen

Sauerdorn, Bubenstrauch, Dreidorn, Essigscharf, Kuckucksbrot, Spießdorn, Spitzbeerli, Zitzerlstrauch

Pflanzenbeschreibung

Die Berberitze ist ein sommergrüner, bis zu 4 m hoch wachsender Strauch. Die Zweige sind mit meist 3teiligen (bis zu 7teiligen) Dornen ausgestattet, aus deren Achseln die büschelig stehenden Blätter und Blütentrauben wachsen. Die Blätter sind verkehrt eiförmig und haben auf der Unterseite oft die unbeliebten Wintersporen des Getreiderostes haften. Ein Grund, warum gerade Bauern diese Pflanze ausrotten. Die herabhängende Blütenstände mit gelben Blüten bilden walzenförmige, anfangs grüne, später rote Früchte aus.

Globales Vorkommen

Europa, Asien

Habitat

Hecken, Gebüsche, Wegränder, Waldränder, sonnige Hügel, lichte Wälder

Verwertbare Pflanzenteile

Früchte, Blätter, Wurzelrinde

Nutzung in der Küche & Outdoor

Früchte als Marmelade oder Gelee; gut kombinierbar mit anderen Früchten

Verwendung

Die Verwendung der Früchte ist als unkritisch zu betrachten. Aus dem Saft lassen sich köstliche Gelees, gemischt mit Apfel oder Birne, herstellen. Diese haben auch guten Einfluss bei Appetitlosigkeit.
Anders dagegen verhält es sich mit dem Gebrauch der Blätter oder Rinde. Sie enthalten Alkaloide, so dass vom Einsatz als Selbsttherapie abgeraten wird. So könnte eine Überdosierung mehr Schaden als Nutzen haben. Die Folge wären Nieren- und Magenreizungen gepaart mit anderen Vergiftungserscheinugen.
Die Homöopathie gebraucht die Berberitze bei Galle- und Leberleiden oder Nierensteinen bzw. Hautleiden.

Inhaltsstoffe

Früchte: Vitamin C, Fruchtsäure, Zucker, Mineralien, Spurenelemente, Pektin
Blätter/Wurzelrinde: Isichinolinalkaloide (Berberin, Berbamin, Oxyacanthin) , Gerbstoffe, Harz, Wachs

Anwendung als ...

Marmelade, Gelee, Tee

Wissenschaftliche Erkenntnisse

Aus wissenschaftlicher Sicht liegen derzeit keine ausreichenden Beweise für die Wirksamkeit bei Leber- und Galleleiden vor.

Geschichtliches

Nach der Signaturenlehre wurde Berberitze wegen der gelben Rinde bei Gelbsucht, also bei Leber- und Galleleiden, eingesetzt.